
Auf dem Boden der Lampe – wenn man an beiden Enden eine Verdunkelung bemerkt – handelt es sich dabei nicht um ein rein ästhetisches Problem. Es handelt sich vielmehr um ein Warnsignal dafür, dass die chemischen Prozesse bei der Entzündung sowie der elektrische Stress die Leistungsfähigkeit der Lampe beeinträchtigen.
Bei Hochdruckmercur-UVC-Lampen beruht die Verdunkelung an den Enden in der Regel auf zwei Faktoren: zu viele Neustarts sowie ein Ballast, der nicht zur Impedanzkurve der Lampe passt. Jeder Neustart erfordert eine hohe Spannung – das führt dazu, dass die Schicht auf den Elektroden schnell abgenutzt wird. Das Ergebnis ist eine frühzeitige Verdunkelung der Lampen.
Wenn der Ballast nicht richtig abgestimmt ist – also eine falsche Offenspannung, eine unzureichende Strombegrenzung oder eine fehlerhafte Steuerung des Spitzenstroms vorliegt – arbeitet die Lampe außerhalb ihrer zugelassenen Parameter. Dadurch kommt es zu einer vorzeitigen Verdunkelung, zu einer schnelleren Abnahme der Leistungsfähigkeit sowie zu frühen Warnsignalen.
Wir konstruieren die Glühröhre so, dass die spektrale Leistung bei 254 nm konstant bleibt – der wichtigsten Wellenlänge für die Keimdämpfung. Gleichzeitig wird durch eine kontrollierte Chemie die Bildung von Ozon minimiert. Die Elektroden sind so konzipiert, dass sie wiederholten Zündvorgängen standhalten können. Der Fülldruck wird so eingestellt, dass die Verdunkelung der Lampen verzögert wird, wenn sich der Betriebspuls ständig ändert.
Die maximale Strahlungsintensität an der Zielloberfläche bleibt über Tausende von Stunden hinweg konstant – und das nicht nur in den ersten Minuten nach dem Start.
Das ist besonders wichtig, wenn die Maschine wirklich in Betrieb ist. Wenn die Parameter des Balasts richtig eingestellt sind, arbeitet die Lampe innerhalb ihrer thermischen und elektrischen Grenzen. Dadurch entsteht eine stabile UVC-Strahlung, eine vorhersehbare Lebensdauer der Lampe sowie weniger unerwartete Abschaltungen.
Weniger Ein-/Aus-Schaltvorgänge bedeuteten weniger Abnutzung der Elektroden – dadurch wird die Zeit zwischen den Austauschen verlängert. Das wiederum senkt die Wartungskosten pro Betriebsstunde.
Der Haken dabei: Lampe und Ballast müssen als Gesamtsystem ausgewählt werden. Wenn man die Lampen ohne Überprüfung der Offenspannung des Balasts, der Stromstärke sowie der Kompatibilität des Zünders austauscht, riskiert man eine ungeeignete Funktionsweise – was die Verdunkelung der Lampen beschleunigt.
Stellen Sie immer sicher, dass die angegebene Strom- und Spannungsangabe der Lampe mit denen des Antriebsgeräts übereinstimmt. Vermeiden Sie außerdem schnelle Ein-/Aus-Schaltvorgänge – das schont die Elektroden und hält die Leistungsfähigkeit der Lampe stabil.